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Dieses Bild des Malers und Kalligraphen Mi Fu 米芾 (1051-1107) heißt „Turm der sich erhebenden Wolken“.
Die Kalligraphie rechts oben auf dem Bild stammt vom Kaiser Huizong der Song-Dynastie:
天降時雨山川出雲 - Der Himmel lässt den zeitlichen Regen fallen, Berge und Flüsse bringen die Wolken hervor.
Von den dargestellten Bergen und Wolken könnte man auch sagen, dass sie ein Bild der inneren Landschaft während der Qigong-Meditation vermitteln.
Der andere Nachtrag ist dieses Gedicht des Philosophen Zhu Xi:
聞道無餘事翛然百慮空
何心分彼我无地著穷通
昨日青衿子明朝白髮翁
天機元自爾不是故匆匆
Ich habe den Weg vernommen, nichts bleibt zu tun,
聞道無餘事翛然百慮空
何心分彼我无地著穷通
昨日青衿子明朝白髮翁
天機元自爾不是故匆匆
Ich habe den Weg vernommen, nichts bleibt zu tun,
In einem Augenblick sind alle Ängste vergangen.
Wozu unterscheiden zwischen andren und mir,
Nichts widersetzt sich dem tiefen Erfassen der Dinge.
Der Jüngling von gestern, gekleidet in Grün,
Ist morgen ein Alter mit weißem Haar.
Das Geheimnis des Himmels, es ist, wie es ist,
Es braucht kein Eilen und Hasten.
Wozu unterscheiden zwischen andren und mir,
Nichts widersetzt sich dem tiefen Erfassen der Dinge.
Der Jüngling von gestern, gekleidet in Grün,
Ist morgen ein Alter mit weißem Haar.
Das Geheimnis des Himmels, es ist, wie es ist,
Es braucht kein Eilen und Hasten.
