Temporärer Blog mit Informationen zu Chinesischer Medizin und Qigong für die Zeit der Coronavirus-Pandemie
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Wednesday, May 12, 2021

Jiangzaocha 姜枣茶 - Tee aus Ingwer und roten Datteln

Letztes Jahr haben wir einige traditionelle chinesische Rezepte gepostet, die der Harmonie des Qi in der heißen Jahreszeit helfen: Mungbohnensuppe, Suppe mit Kudzu und Mais und Chrysanthemen-Goji-Beeren-Tee.

Hier nun ein weiteres Rezept: Jiangzaocha 姜枣茶 - Tee aus Ingwer und roten Datteln

Wie ich schon im Posting zur Zeitperiode „guyu 穀雨 - Getreideregen" angesprochen habe, ist es in den Übergangszeiten des Jahres wichtig, dafür zu sorgen, dass sich das eigene Qi den wechselnden Bedingungen anpasst und seine Harmonie bewahrt. 

Es ist normal, dass sich im Winter und im Frühling kaltes (oder auch feuchtes) Qi im Körper ansammelt, jemand, der schon länger Qigong praktiziert, kann dies auch wahrnehmen. Wenn das Wetter heißer wird, öffnet sich der Körper, doch hat das Yang-Qi nach der kalten Jahreszeit oft nicht die nötige Kraft, um das angesammelte feuchte und kalte Qi loszuwerden.

Im „Inneren Klassikers des Gelben Kaisers“ heißt es :„Im Frühling und Sommer muss das Yang genährt werden“. Darum dieser Tee aus Ingwer und roten Datteln, er wirkt der Erschöpfung des Yang-Qi entgegen und unterstützt dessen Ausbreitung und Verteilung im Körper. Durch das gestärkte Yang kann kaltes und feuchtes Qi beseitigt werden, und der Organismus wird gut auf den Sommer vorbereitet. Man kommt besser durch die heißen Monate und fühlt sich im Juli und August viel wohler. Das heiße Wetter ist auch eine Belastung für das Qi von Milz und Magen, dem wirkt der Tee entgegen, indem er Milz und Magen tonisiert.

Der Tee schafft Raum für die Prozesse, durch die Kälte und Feuchtigkeit zerstreut und ausgeleitet werden, wärmt die Mitte, korrigiert das Qi, stellt das Yang wieder her, trocknet Feuchtigkeit, schützt den Magen, fördert die Verdauung, nährt das Blut und stärkt das Herz.


Rezept:

6 Chinesische rote Datteln (hongzao 红枣 Jujubae Fructus)
6g Goji-Beeren (gouqizi 枸杞子 Lycii Fructus)
6 Scheiben Ingwer, ungeschält
1/2 l Wasser

Zubereitung:

Die Datteln vor dem Kochen entkernen und zerkleinern, damit die Inhaltsstoffe besser herausgekocht werden können. Alle Zutaten einen Topf mit kaltem Wasser geben und zum Kochen bringen. Zehn bis fünfzehn Minuten köcheln lassen. 

Man kann auch eine größere Menge zubereiten und im Kühlschrank aufbewahren. Vor dem Trinken aufwärmen.

Bei chinesischen Kräuterrezepturen werden die Kräuter nicht gegessen. Das gilt auch hier, Datteln, Goji-Beeren und Ingwer auf keinen Fall essen!

Täglich können ein bis zwei Tassen getrunken werden, aber nur in der ersten Tageshälfte! Den Tee nachmittags und abends nicht trinken.

Jetzt in der Übergangszeit zum Sommer* ist der Tee für jeden geeignet. Diejenigen, denen sogar im Sommer leicht kalt ist, können den Tee auch bis zu Herbstbeginn trinken.

Ingwer bekommt man überall. Goji-Beeren und rote Datteln kauft man am besten in einer Apotheke, die TCM-Kräuter führt. Rote Datteln können nicht mit anderen Datteln ersetzt werden.


*Von lixia 立夏 - Sommerbeginn - bis zu rufu 入伏, dem ersten Tag der chinesischen Hundstage, d.h. von Anfang Mai bis ca. Mitte Juli.

Friday, November 20, 2020

Ein Abendtee

Mandelmilchtee zum Stärken des Wei-Qi 卫气 (Yang-Abwehr-Qi), Bewegen des Xue 血 (Blutaspekt des Qi), Beruhigen des Xin-Shen 心神 (Herz-Qi und Geist).

Dieser Tee besteht aus bei uns gängigen und häufig verwendeten Zutaten, die aber auch alle in der klassischen Materia Medica der Chinesischen Medizin enthalten sind. 

Die Kombination dieser spezifischen medizinischen Zutaten stärkt nicht nur das Immunsystem und schützt vor grippeähnlichen Winterviren, sondern erwärmt auch das Qi und fördert die Durchblutung, wodurch Herz-Qi und Geist beruhigt werden. Auf diese Weise fördert die Rezeptur den tiefen und erholsamen Schlaf, welcher für die Wiederherstellung und den Schutz der Gesundheit von entscheidender Bedeutung ist.

Zutaten:

2 Tassen Mandelmilch
½ TL Kurkuma
¼ TL Zimtpulver
Eine Prise gemahlener schwarzer Pfeffer
1 Scheibe frischer Ingwer
1 TL roher Honig

Anleitung:
  • Alle Zutaten außer dem Pfeffer mit einem Mixer (oder mit einem Schneebesen) glatt rühren.
  • In einen kleinen Topf geben und bei schwacher Hitze unter ständigem Rühren ca. 5-10 Minuten erhitzen, bis die Flüssigkeit heiß ist. Schließlich den Pfeffer hinzufügen und gut umrühren. 
Den Tee warm trinken, aber nicht mehr als einmal pro Tag. Es ist am besten, wenn man den Tee abends vor dem Schlafengehen trinkt, aber in diesen pandemischen Zeiten kann es, wenn man sich schon am Nachmittag erschöpft fühlt, auch vor dem Nachmittagsschlaf sein.

Thursday, November 19, 2020

Ein Nachmittagstee

Dieser Tee ist das Äquivalent zu den „Freien und unbeschwerten Übungen“, er befreit das Qi, erlaubt dem klaren Yang aufzusteigen, beruhigt das Herz und wirkt gegen den durch den Lockdown hervorgerufenen Stress. 


Der Tee wirkt allgemein entspannend und stimmungsaufhellend, und hilft auch speziell gegen Reizbarkeit, Ungeduld, bitteren Geschmack im Mund und blockierte Verdauung (z.B. durch zu viel Sitzen im Lockdown). 

Der Tee hat neutrale Temperatur, d.h. er macht das Qi weder zu warm noch zu kühl, wirkt regulierend und ist für jeden geeignet


1 EL gelbe Chrysanthemenblüten
1 EL Kamillenblüten
1 TL Rosenblüten (oder Jasminblüten)
1 TL getrocknete Minzblätter oder 1 EL frische Minze
ca. 1 L Wasser
Honig, optional
4 dünne Scheiben frische Birne, optional

Zubereitung: 
  • Alle Zutaten (auch die Birnenscheiben) in eine Teekanne geben. Mit kochendem Wasser aufgießen und 20 Minuten lang ziehen lassen. 
  • Den Tee abgießen und die Birnenscheiben zum Essen herausnehmen. Vor dem Trinken den Tee leicht erwärmen und nach Belieben mit Honig süßen.
Es ist wichtig, dass Teekräuter und -blüten aus biologischem Anbau stammen.

Wednesday, November 18, 2020

Ein Morgentee: Pu'er (普洱茶 pu'ercha)

Wenn man noch nie hochwertigen Pu'er-Tee oder verwandte Tees getrunken hat, wird man den Tee als Überraschung erleben. Pu’er hat einen etwas erdigen Geschmack, er hebt die Stimmung und entspannt. Er enthält natürlich Koffein, doch stimuliert (hebt) er das Qi nur langsam.
 
Er unterstützt die Aufwärtsbewegung des klaren Yang-Qi und die Zirkulation des Lungen-Qi, und er weckt das Verdauungs-Qi. Dadurch, dass Pu’er-Tee das Qi reguliert und inmitten dieser stressigen pandemischen Zeiten auf den Tag vorbereitet, kann man sich gleichzeitig lebendig und ruhig fühlen.

Pu'er stammt aus der Provinz Yunnan und wird sowohl von den Chinesen als auch von den Tibetern geliebt. Die Tibeter mischen ihn normalerweise mit Yak- oder Kuhmilch und/oder Butter; die Chinesen brauen und trinken ihn als einfachen Tee und sich sich einig, dass Pu’er bemerkenswerte medizinische Eigenschaften besitzt.

Es gibt sowohl grünen, weißen als auch roten Pu’er, „rohen“ und „gereiften“ (also fermentierten), verkauft als loser Blatt-Tee oder gepresst als Teeziegel oder Teekuchen.

Bei uns ist meist nur der rote (schwarze) Pu’er als Blatt-Tee erhältlich, man findet ihn in Teegeschäften oder im Bioladen. In China ist er ein Kennerartikel, und ein guter, gealterter, gereifter Tee kann sehr teuer sein. 

Für unsere Zwecke ist gut genug, was wir in einem seriösen Biogeschäft finden können! Der Tee wird immer noch alle von mir beschriebenen medizinischen Eigenschaften haben und gut schmecken. 

Um dem Qi einen zusätzlichen Schub zu geben, kann man den Tee mit den chinesischen roten Datteln (Hong Zao 红枣) zubereiten, die ich schon in anderen Rezepten auf unserem Blog erwähnt habe. Dazu kocht man zuerst ein oder zwei rote Datteln 10 Minuten lang in Wasser, dann gießt man den Tee mit dem Wasser (inklusive der Datteln) auf. Wenn man möchte, kann man die Datteln nach dem Trinken des Tees essen.  

Eine weitere Variante ist, zusätzlich zu den Datteln ein paar Goji-Beeren hinzuzufügen (Zubereitungsart gleich wie beim Pu'er mit Datteln).

Wednesday, June 17, 2020

Babaocha 八宝茶 - Acht-Schätze-Tee speziell zum Schutz der Lungen

Hier ist ein zweites Acht-Schätze-Tee-Rezept, das Kerry geschrieben hat, in einer speziellen Kombination von Zutaten zu Schutz, Nährung und Kühlung des Lungen-Qi.

Der Tee besitzt die TCM-Eigenschaften, geistig und seelisch zu beruhigen, die Zirkulation von Blut und Qi zu fördern, das Lungen-Qi zu nähren und zu schützen, Wind-Hitze-Pathogene aus den Lungen zu entfernen, das Leber- und Milz-Qi zu nähren und zu harmonisieren sowie das aus Hitzeerschöpfung und Stress resultierendes Feuer zu unterdrücken, um die Augen zu klären.

Zutaten:

2 g gehackte Mandeln (blanchiert oder ohne Haut)
2 Birnenscheiben (am besten die asiatische „Nashi-Birne“, aber jede Art von Birne kann verwendet werden)
2g ju hua (Chrysanthemi Flos, Chrysanthemenblüten)
2g gou qi zi (Lycii Fructus, Goji-Beere)
1 hong zao (Jujubae Fructus, Chinesische rote Dattel)
2g mei gui hua (Rosae rugosae Flos, Rosenknospe)
½ g chen pi (Citrii reticulatae Pericarpium, getrocknete Mandarinenschale)
1-2g Kristall- oder Kandiszucker

Zubereitung:

Die roten Datteln (Hong Zao) und die getrocknete Mandarinenschale (Chen Pi) etwa eine halbe Stunde lang in einer kleinen Schüssel mit kaltem Wasser einweichen. Dann das Wasser abseihen und alle acht Zutaten in eine Teekanne geben, mit kochendem Wasser übergießen (ca. einen ½ Liter) und 10 Minuten ziehen lassen.

Man kann die Zutaten in der Kanne lassen und den Tee dann ein zweites Mal aufgießen.

Hinweis: Rosenknospen bekommt man in Geschäften wie Sonnentor oder in Teehandlungen. Goji-Beeren, rote Datteln, Chrysanthemenblüten, getrocknete Mandarinenschalen kauft man am besten in einer Apotheke, die TCM-Kräuter führt.

Tuesday, June 2, 2020

Bao Bao Cha 八宝茶 - Acht-Schätze-Tee

Dieses Rezept stammt von den Hui, einer Minderheit, die im Nordwesten Chinas zuhause ist. Dort wird in einer aus dem 13. Jahrhundert stammenden Tradition Gästen oder älteren Verwandten dieses nährende und belebende Getränk serviert, das aus acht Zutaten (Kräutern, Früchten, Blüten und Zucker) besteht. In der Qing-Dynastie wurde dieser Tee in ganz China berühmt, als er der Kaiserinwitwe Ci Xi 慈禧太后 von ihren Ärzten verschrieben wurde, zur Erhaltung eines jugendlichen Körpers und eines klaren, ruhigen Geistes.

Es gibt viele Modifikationen dieses kaiserlichen Tees. Ich habe das Rezept speziell für unsere Pandemiezeit adaptiert. Der Tee ist in dieser Form für jedes Alter und jeden Gesundheitszustand geeignet.

Der Zutaten, in diesem speziellen Verhältnis kombiniert, tonisieren das Herz-Qi, beruhigen den Geist (shen 神), tonisieren und regulieren das Milz-Qi, stärken das Lungen-Qi, entfernen Wind-Hitze-Pathogene aus der Lunge, nähren das Yin-Qi der Nieren, nähren das Leber-Yin und das Blut, unterdrücken Feuer, das aus Hitzeerschöpfung und Stress resultiert, klären die Sinne, klären die Augen und entspannen.

Der Acht-Schätze-Tee ist keine medizinische Kräuterverschreibung. Es ist ein traditionelles Tee-Rezept zur Unterstützung der Yangsheng-Praxis (Yangsheng 养生 heißt wörtlich „ das Leben nähren“), ideal für alle diejenigen, die ihre Gesundheit durch Methoden wie Qigong, Selbstmassage, Atmen, gesunde Ernährung und einen moderaten Lebensstil verbessern und schützen möchten.

Zutaten:

2g sang ye 桑叶 (Mori Folium, Maulbeerblätter)
2g ju hua 菊花 (Chrysanthemi Flos, Chrysanthemenblüten)
2g gou qi zi 枸杞子 (Lycii Fructus, Goji-Beeren)
1 hong zao 红枣 (Jujubae Fructus, Chinesische rote Datteln)
½ g ren shen 人参 (Ginseng Radix, Ginsengwurzel)
2g mei gui hua 玫瑰花 (Rosae rugosae Flos, Rosenknospen)
½ g chen pi 陈皮 (Citrii reticulatae Pericarpium, getrocknete Mandarinenschale)
1-2g Kristallzucker oder Kandiszucker

Die angegebene Menge entspricht der täglichen Tagesdosis.

Zubereitung:

Ginseng, Datteln und getrocknete Mandarinenschalen etwa eine halbe Stunde lang in einer kleinen Schüssel mit ein wenig kaltem Wasser einweichen. Das Wasser dann wegschütten.

Alle acht Zutaten in eine Teekanne geben, mit kochendem Wasser (ca. ½
Liter) aufgießen und 10 Minuten ziehen lassen. Man kann die Zutaten in der Teekanne lassen und den Tee dann auch noch ein zweites Mal aufgießen.

Hinweis: Bio-Goji-Beeren, Rosenknospen und Maulbeerblätter bekommt man auch in Bio-Geschäften oder Teehandlungen (in Österreich z.B. Sonnentor, Haas & Haas Teehaus oder Denn’s). Am besten kauft man aber Goji-Beeren, Ginseng, rote Datteln, Maulbeerblätter, getrocknete Mandarinenschalen etc. in einer Apotheke, die TCM-Kräuter führt.

Tuesday, May 19, 2020

Chrysanthemenblüten und Goji-Beeren

Ein Tee zur Beruhigung der Leber, zum Nähren des Nieren-Yin und zur Klärung der Augen

Dies ist ein einfacher, traditioneller, medizinischer Tee aus China, zubereitet aus getrockneten Chrysanthemenblüten und Goji-Beeren. Er kann täglich während der heißen Sommermonate als warmes Getränk getrunken werden, um den Körper zu beleben und zu nähren.

Zutaten:

5g   Chrysanthemi Flos (Ju Hua 菊花)
2g   Lycii Fructus (Gou Qi Zi 枸杞子)
1/2  Liter Wasser

Zubereitung:

Chrysanthemenblüten und Goji-Beeren in eine Teekanne geben, die 1/2 Liter Flüssigkeit fasst. Das Wasser zum Kochen bringen, über die Kräuter gießen und 10 - 15 Minuten ziehen lassen.

Die Kräuter lässt man in der Kanne, während man den Tee trinkt. Man kann den Tee dann noch ein oder zwei weitere Male (oder sogar öfter) aufgießen, immer mit kochendem Wasser. Man belässt die Kräuter auch weiterhin in der Teekanne.

Man kann den Tee auch zuckern, mit etwas weißem Zucker. Dies macht man, um die medizinischen Eigenschaften des Tees anzupassen, damit in der heißen Jahreszeit durch Schwitzen verlorengegangene Körperflüssigkeit wieder aufgefüllt wird, oder dann, wenn man sich durstig und dehydriert fühlt. In diesem Fall ist es wichtig, dass man den weißen Zucker nicht durch einen anderen Süßstoff ersetzt.

Eigenschaften und Wirkung:

Das Qi von Chrysanthemenblüten hat folgende medizinische Eigenschaften: es ist sowohl süß als auch bitter im Geschmack, weist eine kühle bis leicht kalte Temperatur auf und gelangt in die Bahnen des Lungen- und Leber-Qi. Da es sich um ein bitteres, leichtes und aromatisches Kraut handelt, kann es nach oben schweben oder aufsteigen, um Hitze oder übermäßiges Yang-Qi im Oberkörper und im Kopf zu beseitigen. 

Da es sich auch um ein süßes Kraut handelt, das über die Qi-Bahnen der Leber und der Lunge in den Körper gelangt, kann es durch diese Bahnen auf- und absteigen - es tonisiert und kühlt das Leber-Qi gleichermaßen (welches empfindlich auf die hohe Sommerhitze reagiert) und leitet die Hitze aus, die sich nachteilig auf das Qi sowohl der Lunge als auch der Leber auswirkt. Durch die Assoziation des Leber-Qi mit den Augen ist es besonders effektiv bei der Beseitigung von Hitze und Reizungen der Augen.

Das Qi der Goji-Beeren ist süß im Geschmack, von neutraler Temperatur und gelangt in die Qi-Bahnen von Lunge, Leber und Niere. Wie ich bereits in einem früheren Posting erwähnt habe, handelt es sich um ein spezielles Heilkraut. Es wird als Tonikum für das Jing- oder Essenz-Qi bezeichnet, da es den Yin-Aspekt der Nieren und Lungen sowie den Blutaspekt der Leber anreichert. Gou Qi Zi ist ein Kraut, das, da es das Essenz-Qi so stark nährt, das Qi der Augen besonders nährt und klärt.

Wenn Chrysanthemenblüten und Goji-Beeren regelmäßig als Tee getrunken werden, dann unterstützen und nähren sie gemeinsam die Qi-, Blut- und Yin-Aspekte des Körpers, helfen der Lunge, die Sommerhitze zu zerstreuen, sie nähren und klären die Augen und lindern durch Hitze verursachte Irritationen, welche das Yang-Qi zum Steigen bringen und die Sinnesorgane stören. 

Bei uns bekommt man Goji-Beeren und Chrysanthemenblüten in Apotheken, die chinesische Heilkräuter verkaufen. Diese sind von höchster Qualität und reguliert, um sicherzustellen, dass sie sauber und ohne Verunreinigungen oder Toxine sind. Die Kräuter in chinesischen Läden werden nicht auf Pestizide getestet, und man kann von ihnen nur abraten! Gleiches gilt für den Kauf von abgepacktem Chrysanthementee online oder in anderen Geschäften.

Asian Medicine and COVID-19

Asian Medicine ist eine multidisziplinäre Zeitschrift,   gerichtet an Forscher und Praktiker der asiatischen Medizin, in der wissenschaftlic...