Er unterstützt die Aufwärtsbewegung des klaren Yang-Qi und die Zirkulation des Lungen-Qi, und er weckt das Verdauungs-Qi. Dadurch, dass Pu’er-Tee das Qi reguliert und inmitten dieser stressigen pandemischen Zeiten auf den Tag vorbereitet, kann man sich gleichzeitig lebendig und ruhig fühlen.
Es gibt sowohl grünen, weißen als auch roten Pu’er, „rohen“ und „gereiften“ (also fermentierten), verkauft als loser Blatt-Tee oder gepresst als Teeziegel oder Teekuchen.
Bei uns ist meist nur der rote (schwarze) Pu’er als Blatt-Tee erhältlich, man findet ihn in Teegeschäften oder im Bioladen. In China ist er ein Kennerartikel, und ein guter, gealterter, gereifter Tee kann sehr teuer sein. Für unsere Zwecke ist gut genug, was wir in einem seriösen Biogeschäft finden können! Der Tee wird immer noch alle von mir beschriebenen medizinischen Eigenschaften haben und gut schmecken.
Um dem Qi einen zusätzlichen Schub zu geben, kann man den Tee mit den chinesischen roten Datteln (Hong Zao 红枣) zubereiten, die ich schon in anderen Rezepten auf unserem Blog erwähnt habe. Dazu kocht man zuerst ein oder zwei rote Datteln 10 Minuten lang in Wasser, dann gießt man den Tee mit dem Wasser (inklusive der Datteln) auf. Wenn man möchte, kann man die Datteln nach dem Trinken des Tees essen.
Eine weitere Variante ist, zusätzlich zu den Datteln ein paar Goji-Beeren hinzuzufügen (Zubereitungsart gleich wie beim Pu'er mit Datteln).
